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Tagungsreihen auf der Burg

Burg Rothenfels ist für viele unserer Gäste ein Stück Heimat. Die meisten Tagungen sind Reihen, die ihren Rahmen jedes Jahr mit neuen Inhalten füllen. Oft ist die Mehrzahl der Gäste schon einmal dabei gewesen, etliche kennen sich und sind doch offen für neue Bekanntschaften. So sind über die Jahre schon viele Burg-Freundschaften entstanden. Eine Auswahl unserer Reihen stellen wir Ihnen hier vor.

Jugendtagung

Die Rothenfelser Jugendtagung ist eine lebendige Tagung mit Kultstatus.

Organisiert ausschließlich von jungen Leuten, ist die einzigartige Mischung aus Inhalt, Atmosphäre und Spaß für viele Jugendliche und junge Erwachsene zum festen Bestandteil ihres Sommers geworden.

Neben unserer thematischen Arbeit werden wir viel Gelegenheit haben uns auszutoben, kreativ zu sein oder einfach nur zu chillen: Am Lagerfeuer, auf der Wiese, im Chor; beim Fußball, Grillen oder Theater; im Jazz-AK, beim Wandern oder Tanzen, im Taizé-Gebet und bei nächtelangen Gesprächen.

Hier geht es zur Facebook-Seite der Jugendtagung.

 

Ostertagung

Die „Rothenfelser Ostertagung“ ist keine normale Tagung. Mit rund 300 Teilnehmer(inn)en, von denen etwa 100 unter 18 sind, ist sie so etwas wie ein Mikro-Kosmos mit vielfältiger Flora und Fauna, mit bunten Blüten und bedrohten Arten. Sie ist ein Markt der Möglichkeiten für sinnvolle Gespräche, notwendige Debatten, ermutigende Einsichten, kreatives Schaffen, kunstvolles Gestalten, Theater, Musik und Tanz – kurz: für die Entfaltung der ganzen Persönlichkeit aus dem Glauben heraus. Seit Langem ist die Tagung ein Ort für verantwortungsvolle Liturgie-Gestaltung mit Niveau, die die Tradition lebendig hält und in ihrer ganzen Tiefe erlebbar macht. Und sie ist ein selten gewordenes Miteinander der Generationen. Um im Bild zu bleiben: Sie ist ein Biotop für gelungenes Leben.

Kinder und Jugendliche finden auf der Burg ein altersgemäßes Programm: Den 0–3-Jährigen stellen wir auf Wunsch Raum für eine selbst organisierte Krabbelgruppe zur Verfügung; Betreuung findet gesondert für die 3–6-Jährigen und die 6–12-Jährigen statt. Auch die Jugendlichen machen ihr eigenes Ding: parallel zum Plenum oder auch abends Jugend-Clubraum „Quel air“.

Besondere Bedeutung hat die Vorbereitung der Liturgien der Kar- und Ostertage. Wir versuchen, die Gottesdienste so zu feiern, dass alle sie innerlich und leibhaftig mitvollziehen können: Das ist das Erbe der liturgischen Bewegung auf Burg Rothenfels. So wird die Dramatik der Karwoche spirituell erlebbar – voller knallharter Anfragen und Zweifel: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Und so wird Ostern zu einem richtigen Fest – voller Lebensfreude, Wein, Musik und Tanz.

Die pure Freude am Singen und Musizieren, aber auch die Gestaltung der Gottesdienste prägen das Musik-Programm der Ostertagung. So beginnt jeder Tag mit einem Offenen Singen und bietet vielfach Gelegenheiten für Instrumental- oder Chormusik. In den Liturgien erhebt die Gemeinde ihre Stimme in ungewöhnlicher Intensität: Manche singen im Dunkel der Osternacht schon einmal auswendig mehrstimmig …

Die Ostertagung ist eine Mitmachtagung. Etliche interessante Arbeitskreise werden von den Teilnehmenden durchgeführt: AKs zu den großen Liturgien, zu Theologie, Politik, Literatur, Selbsterfahrung, Naturkunde, kreatives Basteln, oder …? Gerne können Sie das Angebot nach Ihrem Geschmack prägen und erweitern!

 

Tagesablauf (Angebote)

07:00 Uhr Laufen / 07:40 Uhr Kontemplation / 08:00 Uhr Morgenlob

08:15 Uhr bis 09:00 h Frühstück

09:15 Uhr Gemeinsames Singen

10:00 Uhr Plenum / Jugendprojekte / Kinderbetreuung

12:15 Uhr Mittagessen

13:00 Uhr Tanz

14:00 Uhr Arbeitskreise / Chor

16:00 Uhr Arbeitskreise

18:00 Uhr Abendessen

19:00 Uhr Gospelchor / Tanz / Feedback

20:00 Uhr Plenum

22:00 Uhr Nachtgebet

Pfingsten

Zu Pfingsten treffen auf Burg Rothenfels am Main jedes Jahr rund 150 Menschen zusammen: Politisch interessiert, ökologisch, sozial oder zivilgesellschaftlich engagiert und aus einer ökumenisch-christlichen Grundhaltung heraus setzen sie sich mit Themen der Zeit auseinander.

Gleichzeitig werden drei weitere Tagungen für ganz unterschiedliche Interessen und Neigungen angeboten: Eine Kurs für Alte Musik, eine Tanztagung und eine Spieletagung für Jugendliche. Mahlzeiten, Unterbringung, Gottesdienste und Konzert können auf diesen Tagungen gemeinsam erlebt werden. Familien mit Kindern zahlen dann überall den ermäßigten Tagungsbeitrag. Während der Kurszeiten werden Kinder- und Jugendprogramme für alle zwischen 3 und 15 Jahren angeboten, wenn bis zum Stichtag genügend Anmeldungen vorliegen.

Prägend ist zudem, dass die „Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels e.V.“ traditionell an Pfingstmontag ihre Mitgliederversammlung abhält. Es zählen deshalb auch viele Mitglieder zu den Gästen der Tagungen.

Chorwoche

Die Rothenfelser Chorwoche hat sich in zehn Jahren zu einem Juwel unserer musikalischen Tagungsarbeit entwickelt: die Atmosphäre, das Miteinander, die Referent(inn)en, das ausgefallene Repertoire, die Verbindung von Anspruch und Heiterkeit, das gezielte Ineinander der Unterrichtsebenen „Chorgesang“ und „Dirigat“ – für viele immer wieder ein beglückendes Erlebnis!

Chorsängerinnen und Chorsänger sind eingeladen, in einer intensiven Woche neue Literatur und neue Arbeitsweisen kennenzulernen. Dabei wird jeder auf seinem Niveau optimal gefördert: individuelle Stimmbildung, Vertiefungsproben, stimmbildnerische Arbeit in Gruppen an der Literatur … Den Dirigier-Unterricht mitzuerleben, lässt das eigene Tun tiefer verstehen.

Dirigentinnen und Dirigenten: Studierenden der Schul- oder Kirchenmusik, nebenamtlichen Kirchenmusikern oder Chorleitern bietet der Kurs statt „Trockenübungen“ einen echten Chor für die Arbeit am Klang. Außerdem: Technik, Haltung, Werkanalyse, Probenaufbau … jedemenge Impulse für die eigene Chorarbeit!

Die Tagung wird in Kooperation mit dem Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ) durchgeführt.

Sternstunden – mit Nachtwanderungen durch das All

Das Weltall – „unendliche Weiten“ – hat die Menschen von jeher fasziniert: Es verweist auf Höheres und bestimmt dadurch zugleich das Verständnis der eigenen Existenz. Und auch im technologischen Zeitalter hat es nichts von seiner „mythischen“ Ausstrahlung eingebüßt. Wir wollen unser Universum kennenlernen – angefangen bei der ersten Orientierung im Gewimmel der Gestirne bis zur Physik des Science Fiction. Die anschaulich illustrierten Vorträge werden begleitet von eigener Beobachtung auf ausgedehnten Spaziergängen durch das All ... Dafür haben wir den Tagesablauf tief in die Nacht verschoben: ein ungewöhnliches Format, das jedes Jahr über 50 Menschen fasziniert.

Familienwoche

Genießen Sie ein kunterbuntes fröhliches Miteinander mehrerer Generationen in gemütlicher Atmosphäre und guter Gemeinschaft mit einem festen Rahmenprogramm:

  • Theater-, Märchen-, und Improvisationsspiel
  • Anfertigen von Figuren und Requisiten für Figurentheater und Märchenspiel
  • Singen, Gespräche, Musizieren und Tanzen
  • Lagerfeuerromantik, Spiele und gesellige Unterhaltung

Bau und Spiel verschiedener Figurentheater, oder auch Bewegungstheater entwickeln wir in altersgemischten Gruppen nach Wahl und erleben dann in den abendlichen Aufführungen die entstandenen Gesamtkunstwerke. In der zweiten Hälfte der Woche steht ein Märchen im Mittelpunkt. Die Burg bietet uns einen wunderschönen, geheimnisvollen Rahmen für die gemeinsam gestalteten Märchenszenen an verschiedenen Spielorten rund um die Burg und in der Burg. Außerdem ist noch Zeit zum Singen, Musizieren in verschiedenen gewählten Gruppen, zum Fußballspielen, Tanzen, zum abendlichen, besinnlichen Ausklang in der Kapelle und für gesellige Runden im gemütlichen Burgkeller.

Eingeladen sind:

  • Kinder/Jugendliche von 5 – ca. 14 Jahren und Erwachsene
  • Eltern mit Kindern und Nachbarskindern
  • Großeltern und Enkelkinder, …
  • Tante, Onkel mit Neffen, Nichten, Patenkindern
  • Erwachsene, die Anregung suchen für ihre Arbeit mit Kindern
  • Jüngere Geschwister können natürlich gerne dabei sein, werden aber von den Eltern selbst betreut

Kulturhistorische Woche

Die Kulturhistorische Woche präsentiert Kulturwissen, das zentral ist für unsere Identität, und beleuchtet so jedes Jahr ein Reiseziel mit einem bunten Spektrum von Themen – von der Geologie über die Geschichte bis zu Politik, Kultur und Religion in der Gegenwart. Um die 100 Personen nehmen gewöhnlich an der Tagung teil, um auf diese Weise eine Bildungsreise vor- oder nachzubereiten. Istanbul, Jerusalem, Äthiopien, der Balkan und die Iberische Halbinsel standen zuletzt auf dem Programm. Wir kooperieren dafür mit der Zeitschrift „Welt und Umwelt der Bibel“.

Die Bedeutung der Stätten kann im Rahmen einer Tagung umfassend vermittelt werden: Hintergründe und Zusammenhänge; der Vergleich mit anderen Orten durch Bilder, Pläne und Texte; Zeit für Nachfragen, Diskussion und Gespräch. Die lebendige Begegnung mit der Kultur hat dann ein solides Fundament und einen sicheren Blick für das Wesentliche – ohne den Druck der geballten Informationsaufnahme vor Ort. Ergänzend zur Tagung veranstaltet unser Kooperationspartner „Biblische Reisen“ exklusiv eine passende Reise unter Leitung von PD Dr. Heinzgerd Brakmann und PD Dr. Achim Budde.

Instrumentenbau

Seit Generationen ist der Instrumentenbau ein Rothenfelser Markenzeichen: Die Verbindung des geduldigen, eigenen Schaffens mit professioneller Klanggarantie ist einzigartig und bringt wunderschöne Instrumente hervor. 

Die Besonderheit: Es wird ohne Bausatz gebaut! Vom Zuschnitt des blanken Holzes an werden alle handwerklichen Arbeitsweisen mit traditionellen Werkzeugen und Materialien eingeübt: das Biegen der Zargen, Ausarbeiten von Decke und Boden, Aussägen und Aufsetzen des Halses, Lackierung, Besaitung und Spieleinrichtung.

Instrumente: Es können Violinen, Violen, Celli, Violen da Gamba, aber auch anderes gebaut werden. Die Referenten vermitteln Hintergrundwissen und achten individuell auf eine gute handwerkliche Ausführung; die Teilnehmerzahl ist daher begrenzt. Vorkenntnisse sind je nach Arbeitsziel nicht nötig, Anfänger sollten allerdings zunächst ein einfaches Instrument wählen. Der Bau der Instrumente wird über mehrere Kurse hinweg fortgesetzt; die Kurse sind untereinander kompatibel.

Referent(inn)en
Corinna Metz, Geigenbauerin und Diplommusikerin. Ausbildung: Geigenbauschule Mittenwald, Schola Cantorum Basiliensis, Mozarteum Salzburg. Schwerpunkt: Gamben, Geigen, Streichinstrumente des Barock.

Walter Waidosch, Geigenbauer; Restaurierung, Rekonstruktion und Nachbau historischer Instrumente; Leiter der „Akademie Burg Sternberg“. Schwerpunkt: Mittelalter und Renaissance. Bei ihm können auch Zupfinstrumente gebaut werden.

Christian Pabst, Geigenbaumeister aus Würzburg für barocke Streichinstrumente. Schwerpunkt: Vermittlung von Handwerkstechniken und von theoretischem Hintergrundwissen. 

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